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Donnerstag, 9. Juli 2026

Gute Luft macht gute Laune – Moderne Wohnraumlüftung


🌬️ Wohnraumlüftung: Warum gute Luft mehr ist als nur ein offenes Fenster | Moderne Gebäude werden immer dichter – gut für den Energieverbrauch, aber eine Herausforderung für die Luftqualität. Wie gelingt es, Feuchtigkeit, CO₂ und Schadstoffe zuverlässig aus dem Gebäude zu entfernen und gleichzeitig Heizenergie zu sparen? 🎤 In diesem Vortrag zeigt Dietmar Lust von LUST Energie + Technik, einem auf energieeffiziente Wohnraumlüftung spezialisierten Planungs- und Beratungsunternehmen aus Markgröningen, warum eine kontrollierte Wohnraumlüftung heute ein wichtiger Bestandteil energieeffizienter Gebäude ist. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele erläutert er, wie moderne Lüftungssysteme nicht nur Schimmel vorbeugen, sondern auch für mehr Wohnkomfort, bessere Schlafqualität, eine dauerhaft hohe Luftqualität und eine höhere Energieeffizienz sorgen. Dabei geht er auf verschiedene Lüftungssysteme sowie deren Einsatz im Neubau, in der Sanierung und in denkmalgeschützten Gebäuden ein. Das Unternehmen begleitet seit vielen Jahren Projekte in diesen Bereichen und ist auf die Planung und Umsetzung kontrollierter Wohnraumlüftung spezialisiert. 📌 Das erwartet Sie: ✅ Warum moderne Gebäude eine kontrollierte Lüftung benötigen ✅ CO₂, Luftfeuchtigkeit und Schimmel – die größten Herausforderungen im Gebäude ✅ Zentrale und dezentrale Wohnraumlüftung im Vergleich ✅ Wärmerückgewinnung: Heizkosten senken und Energie sparen ✅ Bessere Luftqualität, mehr Komfort und gesünder schlafen ✅ Schallschutz, Feinstaub- und Pollenfilter – Vorteile moderner Lüftungssysteme ✅ Praxisbeispiele aus Sanierung, Neubau, Kitas und denkmalgeschützten Gebäuden ✅ Welche Rolle Wohnraumlüftung für die Energieberatung spielt 💡 Der Vortrag richtet sich an Energieberater:innen, Planer:innen, Architekt:innen, Fachhandwerker sowie Haus- und Wohnungseigentümer, die den Wohnkomfort und die Energieeffizienz ihrer Immobilie nachhaltig verbessern möchten. 🎥 Der Vortrag wurde am 10. April 2026 im Rahmen des Eigentümerforums „Energie & Zukunft – Impulse für Sanierung, Technik und Beratung“ auf der Messe Zukunft Haus 2026 in Stuttgart aufgezeichnet. Das Eigentümerforum wurde vom GIH Baden-Württemberg in Kooperation mit der Messe Stuttgart organisiert und richtete sich an private Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die sich über energetische Sanierung, moderne Gebäudetechnik und Fördermöglichkeiten informieren möchten. 🔗 Mehr Informationen zum GIH Baden-Württemberg: https://gih-bw.de/

Freitag, 24. November 2023

Haushaltssperre: Regierung legt geförderte Energieberatung lahm

 Aufgrund der sofortigen Haushaltssperre hat die Bundesregierung heute einige

bundesweite Förderprogramme gestoppt. Neben der Bundesförderung für effiziente

Wärmenetze (BEW) und der Energieeffizienz in der Wirtschaft (EEW) betrifft dies auch

die Förderprogramme für Energieberatung. Dazu erklärt der Bundesvorsitzende des

Energieberatendenverbands GIH Stefan Bolln:

„Nach den Förderstopps im letzten Jahr und der monatelangen Hängepartie zum mittlerweile

verabschiedeten Gebäudeenergiegesetz (GEG) müssen über 15.000 Energieberatende bundesweit

ihren Kunden die nächste Hiobsbotschaft mitteilen. Die Programme Energieberatung für

Wohngebäude (EBN) und Wirtschaft (EBW) sind seit heute ausgesetzt. Sanierungswillige aus der

Privatwirtschaft und dem Gewerbe bekommen nun für unabhängige und gewerkeübergreifende

Beratungen keine Zuschüsse mehr.

Schon jetzt warten Energieberatende und ihre Kunden seit teils über 6 Monaten auf zehntausende

Förderzusagen ihrer Beratungen der „individuellen Sanierungsfahrpläne“ (iSFP) durch das BAFA.

Wenn auch diese nun nicht weiter beschieden werden, wächst der Groll und die Unzufriedenheit

über die Politik immer weiter. Zudem kämpfen viele - insbesondere neue - Energieberatende um ihre

Existenz, da sie durch die sehr schleppende iSFP-Bearbeitung auf Außenstände von mehreren

zehntausenden Euro warten.

Zwar ist es ein kleiner Lichtblick, dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) von der

Haushaltssperre ausgenommen wurde. Aber auch bei der Umsetzung von ambitionierten BEG-

Einzelmaßnahmen bekommen Sanierende nun weniger Förderung, da der „iSFP-Bonus“ aus Mangel

an Förderzusagen häufig wegfallen dürfte. Dieser kann nur beantragt werden, wenn BEG-

Effizienzmaßnahmen, die im Rahmen einer ganzheitlichen iSFP-Beratung entwickelt wurden,

umgesetzt werden.

Da die GEG-Anforderungen an neue Heizungen 2024 deutlich verschärft wurden, ist es mehr als

unklug, den Eigentümerinnen und Eigentümern nun die geförderte Hilfestellung von unabhängigen

Energieberatenden zu kappen. Die Erfahrung zeigt zudem, dass nach Beratungen sanierungswilliger

Immobilienbesitzenden ganzheitlicher und vor allem umfangreicher energetisch saniert wird.

Die Bundesregierung muss nun schleunigst eine haushaltspolitische Lösung finden, um die

Förderprogramme 2023 wieder aufzunehmen und für Planungssicherheit im nächsten Jahr zu sorgen.

Sonst verliert die Regierung weiteres Vertrauen der Energieberatenden sowie Sanierungswilligen und

kann sich von den selbstgesteckten Zielen der Energiewende im Gebäudesektor verabschieden.“

GIh Pressemitteilung